Ewald Donhoffer - Dirigent und Cembalist
aktuell
bio
konzertkalender
presse
links
Ewald Donhoffer wurde 1977 in Wien geboren und erhielt bereits in früher Kindheit Klavier-, später Orgelunterricht. 1995 begann er seine Studien an der Universität für Musik: Orgel und Improvisation bei Alfred Mitterhofer und Roman Summereder, Cembalo und Generalbaß bei Wolfgang Glüxam, Augusta Campagne und Gordon Murray, Gesang bei Maria Höller und Margit Fleischmann Klaushofer, sowie Chorleitung bei Alois Glaßner, Johannes Hiemetsberger und Erwin Ortner. Es folgten Diplome in Orgel (2000) und Kirchenmusik (2001). Seit 1999 studierte er in der Klasse von Georg Mark am Konservatorium Wien Orchesterdirigieren. Dieses Studium schloß er im Juni 2005 mit Auszeichnung ab.
Neben seinen Studien konnte er sehr bald eine rege Konzerttätigkeit als Organist, Cembalist und Dirigent entfalten. Unter anderem verbindet ihn eine rege Kammermusiktätigkeit auf zwei Cembali mit seinem Kollegen Christoph Radinger.
Anfang des Jahres 2003 bestellte ihn Heinz Ferlesch zum zweiten Chorleiter
der Wiener Singakademie und er gründete mit einem Kollegen das Kammerorchester
"o(h)!-ton ensemble wien", das im Herbst des selben Jahres erfolgreich
im Schubertsaal des Wiener Konzerthauses debutierte.
Thomas Rösner holte ihn im Herbst 2004 als ständigen Assistenten ans
Pult der "sinfonietta baden".
Wichtige Impulse erhielt er darüber hinaus bei masterclasses mit Daniel Barenboim, Bertrand de Billy und Yakov Kreizberg.
Sein Debut als Operndirigent gab Ewald Donhoffer im Herbst 2000 mit Händel's "Giulio Cesare" an der "Neuen Studiobühne Penzing" und betreute auch eine sehr erfolgreiche Wiederaufnahme dieser Produktion im Jahr darauf. Es folgten Assistenzen bei Reinhard Schwarz ("Zauberflöte" bei der "Kammeroper Schloß Rheinsberg" in Deutschland), sowie bei Huw Rhys James (Rautavaara: "Das Sonnenhaus" bei der Wiener Musikwerkstatt). Im April 2005 war er ein weiteres Mal als musikalischer Leiter an der "Neuen Studiobühne" zu Gast: diesmal mit einer vielbeachteten Produktion von Händel's "Ariodante".
Im Sommer 2005 ist er als 2. Assistent von Bertrand de Billy am Theater an der Wien tätig, bei der Produktion von Beethovens "Fidelio" in der Erstfassung von 1805.
Für die kommende Saison sind eine Operettenproduktion, Rundfunkaufnahmen mit dem RSO Bratislava, sowie Konzerte mit der Wr. Tonkunstvereinigung, der Sinfonietta Baden, dem o(h)!-ton ensemble wien sowie dem RSO Wien geplant.